Tja wo soll ich anfangen???
Am besten erzählt Dany Euch was dazu....

Am 5.September 2007 erlebte ich bisher den schwärzesten Tag meines Lebens.
Mein über alles geliebter Doggenrüde Early verließ mich völlig unerwartet auf dem abendlichen
Spaziergang. Wir spielten den Abend noch schön mit unserer Doggenfreundin Quinja an der
Kieskuhle, alles war wie immer wunderschön, und mein Early hatte richtig Spass und
Elan beim Spiel. Das Wetter war kühl und doggengerecht. Auf dem Rückweg zum
Auto hockte sich mein Early hin zu seinem abendlichen "Haufen". Danach legte er sich ein paar
Meter weiter in die Wiese, was bei mir schon 1. Alarmglocken auf den Plan rief - er legte sich nie
freiwillig irgendwo auf dem Spaziergang hin....

Als er dann versuchte weiter mit uns mitzukommen, gingen ihm nach wenigen Schritten die
Hinterbeine weg, und er klappte mir einfach zusammen. Hilflos sahen wir zu, wie sein Herz raste und sein
Kreislauf zusammenbrach. Sein Kampf mit dem Tod dauerte nur etwa 2Min.! Er jaulte ein letztes mal kurz
auf wie ein kleiner Wolf und hörte auf zu atmen. Verzweifelt versuchte ich
ihn mit Herzmassage und Nasenbeatmung zu reanimieren, doch dann lief ihm sein Pipi aus
ihm raus, und es war klar, daß ich ihn nie wieder zurück holen hätte können. Verzweifelt,
hilflos und geschockt saß ich ungläubig neben meinem gerade gestorbenen treuen Kamerad,
welcher mich 5 Jahre lang täglich 24Std. begleitete.
Am liebsten wäre ich in dem Moment mit
ihm gestorben...

...ich bin es nicht, aber ein Stück meines Herzens ganz bestimmt!!!


Mein Dicker war 24 Stunden am Tag bei mir, jeder Handgriff, jeder Blick einfach alles war auf einen
Tag MIT IHM ausgerichtet. Nun fehlt er an jeder Ecke und an jedem Ende, der komplette Tagesablauf
fühlt sich fremd und leer an....
Tagelang versuchte ich mir nun zu sagen: "Dany, wenn er doch auf dich herunter schaut, würde es ihm
nicht gefallen, wenn du traurig bist! Denke voller Freude daran, daß du ihn 5 tolle Jahre lang hattest!"
Wäre ich vor meinem dicken von dieser Erde gegangen, und hätte ihn trauern sehen so ohne mich,
hätte ich mir gewünscht, daß er sich schnell wieder jemand anderem anschließt, damit er wieder
glücklicher sein kann! Ich hätte ihn jemanden gewünscht, der ihn genauso liebt, wie ich es tat...

So seelenverwandt wie mein Dicker und ich waren, evtl. sogar noch sind, bin ich ganz fest davon überzeugt,
daß er es sich genauso sehr für mich wünscht, daß ich wieder mein kleines Glück finden kann. Einen
täglichen Doggenbegleiter durch dick und dünn, der mich wieder lächeln lässt, der mir mein Herz wieder
ein klein bisschen mehr leben und lieben lässt. So sehr wie er manch anderen Rüden verachtet hatte
in seiner Zeit bei mir, so sehr wird er sich jetzt aber einen für mich wünschen...

Am Sonntag den 23.09.07 machten wir uns auf nach Völlenerkönigsfehn, um uns die 5,5 Wochen jungen
Doggenwelpen von Nicole und Kim Kanschat anzuschauen (www.doggensport.de). Ein kleiner grauer
Junge war für uns reserviert!
Unsere Wahl fiel gerade auf diesen Wurf, weil beide Elterntiere im Vorfelde jährlich ohne Befund Herz-
geschallt wurden und nicht auch zuletzt, weil Kim und Nicole im Grunde ihres Herzens Doggenliebhaber
und Hundesportler sind, und nicht unbedingt die typischen Züchter...
Als wir nun so zwischen den 10 Zwergen saßen, gab es einen kleinen ganz speziellen wichtigen Moment
...

...als mir der kleine Graue so dicht am Herzen war, wusste ich, daß mein Early mir genau in dem Moment
wünschte, daß ich ihn in mein Herz lassen soll...

...das tat ich dann auch.
So viel Herzenswärme und ehrliche Liebe, wie ich in dem Moment bereit war wieder zu verschenken,
wurde wohl erkannt und seelig schlafend weitergenossen:


Das ist die bisherige Geschichte, wie es zu diesem kleinen Bagaluten gekommen ist...